Zwei Frauen wurden am Montag vor einem Schöffensenat am Landesgericht Klagenfurt verurteilt, weil sie im Finanzamt Spittal unberechtigt auf Finanzdaten zugegriffen haben sollen. Eine der Frauen wollte das Einkommen ihres Ex-Mannes wissen; die Urteile lauteten auf Geldstrafen und bedingte Haft von acht bzw. sechs Monaten.
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Zusammenfassung
Zwei Frauen in Klagenfurt wurden wegen unberechtigtem Zugriff auf Finanzdaten verurteilt.
Die Taten fanden im Finanzamt Spittal statt.
Es wurden Geldstrafen und bedingte Haftstrafen von acht bzw. sechs Monaten verhängt.
Die Urteile wurden aufgrund von Amtsmissbrauch ausgesprochen.
Die Frauen hatten unrechtmäßig auf sensible Finanzinformationen zugegriffen.
Die Strafen sollen ein Zeichen gegen Amtsmissbrauch setzen.
Einordnung
Die Urteile könnten als Präzedenzfall für zukünftige Fälle von Amtsmissbrauch dienen.
Die Strafen verdeutlichen die Ernsthaftigkeit von Datenschutzverletzungen im öffentlichen Sektor.