Die Landwirtschaftskammer Kärnten und der Almwirtschaftsverein haben die Kärntner Wolfsverordnung verteidigt und Kritik von NGOs zurückgewiesen. Sie argumentieren, Herdenschutz reiche in der Praxis nicht aus und verweisen auf einen Rückgang der nachweislichen Nutztierrisse um rund 75 Prozent in den letzten drei Jahren. Beide fordern ein striktes Wolfsmanagement, um eine rasche und rechtssichere Entnahme von Problemwölfen zu ermöglichen.
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Zusammenfassung
Der Landwirtschaftskammer Kärnten verteidigt die bestehende Wolfsverordnung.
Herdenschutz allein wird als unzureichend erachtet.
Nachweisliche Nutztierrisse sind in den letzten drei Jahren um etwa 75% gesunken.
Die Kammer fordert ein striktes Wolfsmanagement zum Schutz der Almbetriebe.
Die Diskussion über den Umgang mit Wölfen bleibt in Kärnten aktuell.
Die Verordnung soll die Interessen der Landwirte und den Tierschutz in Einklang bringen.
Einordnung
Die Forderung nach einem strikteren Wolfsmanagement könnte zu politischen Spannungen zwischen Naturschutz und Landwirtschaft führen.
Ein Rückgang der Nutztierrisse könnte als Argument für die Beibehaltung oder Anpassung der Wolfsverordnung dienen.