Quelle: ORF Kärnten

Fixierungen in Psychiatrie gestiegen

Zahlen des Vertretungsnetz Patientenanwaltschaft zeigen, dass in Österreich immer mehr psychisch kranke Menschen zwangsweise in Psychiatrien untergebracht werden. In Kärnten gab es im Vorjahr fast 1.500 Unterbringungen, rund zehn Prozent mehr als 2019, und Patientinnen und Patienten werden vermehrt mit Gurten fixiert.
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Fixierungen in Psychiatrie gestiegen
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Zusammenfassung

  • Die Zahl der Zwangsunterbringungen in der Psychiatrie in Kärnten ist im Jahr 2022 auf fast 1.500 gestiegen.
  • Dies entspricht einem Anstieg von rund 10% im Vergleich zu 2019.
  • Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, die zunehmend zwangsweise in psychiatrische Einrichtungen eingewiesen werden.
  • Die Verwendung von Gurtenfixierungen hat ebenfalls zugenommen.
  • Die Situation wirft Fragen zur Behandlung und den Bedingungen in psychiatrischen Einrichtungen auf.
  • Experten fordern eine Überprüfung der Praktiken und eine Verbesserung der Versorgung.

Einordnung

  • Der Anstieg der Zwangsmaßnahmen könnte auf eine zunehmende Belastung des psychiatrischen Systems hinweisen, die durch fehlende Ressourcen und Fachkräfte verstärkt wird.
  • Die steigende Zahl der Fixierungen und Zwangsunterbringungen könnte auch auf gesellschaftliche Veränderungen und eine erhöhte Sensibilisierung für psychische Erkrankungen zurückzuführen sein.

Quellen