Rotkreuz-Chef: „Früher war es ein Hilferuf, jetzt ist es ein Notruf“
Der Präsident des Kärntner Roten Kreuzes warnt, die Lage habe sich von einem Hilferuf zu einem Notruf gewandelt. Dieses Jahr fehlen dem Verband voraussichtlich acht Millionen Euro, weil Gemeinden, Städte und das Land ihre Tarife seit 2019 nicht erhöht haben.
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Zusammenfassung
Das Kärntner Rote Kreuz erwartet ein Defizit von rund acht Millionen Euro für das Jahr 2023.
Die Tarife für Rettungsdienste wurden seit 2019 nicht erhöht.
Der Präsident des Roten Kreuzes beschreibt die Situation als einen „Notruf“ statt eines „Hilferufs“.
Die finanzielle Lage könnte die Qualität der Rettungsdienste beeinträchtigen.
Das Rote Kreuz fordert eine Überprüfung der Tarife zur Sicherstellung der Dienstleistungen.
Die Situation spiegelt breitere Herausforderungen im Gesundheits- und Rettungsdienstsektor wider.
Einordnung
Ein Defizit in dieser Höhe könnte die Einsatzbereitschaft und die Qualität der Rettungsdienste gefährden.
Die stagnierenden Tarife seit 2019 verdeutlichen die finanziellen Herausforderungen, mit denen viele gemeinnützige Organisationen konfrontiert sind.
Die Situation könnte Druck auf politische Entscheidungsträger ausüben, um notwendige Anpassungen vorzunehmen.