Quelle: ORF Kärnten

Prozess um Infusionen aus Katzenkralle

Am Landesgericht Klagenfurt ist der Prozess gegen einen Arzt fortgesetzt worden, dem vorgeworfen wird, mehr als 6.000 Behandlungen mit selbst gemischten Katzenkralle-Infusionen durchgeführt zu haben. Zwei seiner Patienten starben, und ehemalige Patienten sagten aus, die Behandlung habe ihnen geholfen.
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Prozess um Infusionen aus Katzenkralle
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Zusammenfassung

  • Ein Arzt in Klagenfurt steht vor Gericht, weil er über 6.000 selbstgemischte Infusionen aus Katzenkralle verabreicht haben soll.
  • Zwei Patienten, darunter eine 14-jährige Krebspatientin, starben nach der Behandlung.
  • Ehemalige Patienten berichten von positiven Effekten der Therapie.
  • Der Prozess wird als mögliche fahrlässige Tötung eingestuft.
  • Gutachter kritisieren die Sicherheit und Wirksamkeit der Katzenkralle-Therapie.
  • Der Fall wirft Fragen zur Zulässigkeit alternativer Heilmethoden auf.

Einordnung

  • Der Prozess könnte Auswirkungen auf die Regulierung alternativer Therapien in Österreich haben.
  • Die Diskussion um die Sicherheit von nicht anerkannten Behandlungsmethoden wird neu entfacht.
  • Der Fall könnte das Vertrauen in alternative Heilmethoden beeinträchtigen, insbesondere bei schwerkranken Patienten.

Quellen