Kärnten verzeichnete im Vorjahr einen Bevölkerungsverlust von 105 Personen; ohne Zuwanderung wäre der Rückgang größer ausgefallen. Während Klagenfurt und Villach leicht wuchsen, sanken die Einwohnerzahlen in zwei Dritteln der Gemeinden, und ohne internationale Zuwanderung würde Kärnten wegen des Durchschnittsalters von 46,3 Jahren weiter schrumpfen.
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Zusammenfassung
Kärnten verlor im vergangenen Jahr 105 Einwohner.
Zwei Drittel der Gemeinden in Kärnten verzeichnen einen Rückgang der Bevölkerung.
Lediglich die Städte Klagenfurt und Villach zeigen ein leichtes Wachstum.
Die demografische Entwicklung könnte langfristige Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt haben.
Ein möglicher Brain Drain könnte in Zukunft 10.000 junge Menschen betreffen.
Die wirtschaftliche Situation bleibt angespannt, trotz erster Bewegungen im Wohnbau.
Einordnung
Der Rückgang der Bevölkerung könnte die wirtschaftliche Stabilität Kärntens gefährden.
Die Abwanderung junger Menschen könnte die Innovationskraft und das Wachstumspotenzial der Region beeinträchtigen.