Jugendliche sprangen auf fahrenden Zug und legten Koralmbahn lahm
Die Polizei hat Hinweise auf Jugendliche, die auf einen fahrenden ICE gesprungen und dadurch die Koralmbahn lahmgelegt haben. Selbst veröffentlichte Videos sollen die Identifizierung der Täter erleichtern.
Auf der Koralmbahn sollen Jugendliche auf einen fahrenden ICE aufgesprungen sein, woraufhin die Polizei einschritt und der Koralmtunnel mehrere Stunden gesperrt wurde. Die Aktion wurde anschließend in sozialen Medien verbreitet.
Train-Surfer riskieren ihr Leben, indem sie auf fahrenden Zügen entlangrutschen. Sie setzen sich Gefahren wie 15.000 Volt Strom und Geschwindigkeiten bis 180 km/h aus, um Videos für TikTok und Instagram zu produzieren.
Ein Notruf meldete am vergangenen Freitag gegen 20 Uhr, dass zwei bis drei Personen auf das Dach eines Intercity-Zuges am Bahnhof Kühnsdorf gestiegen seien; die ÖBB stoppte den Zug in der Nothaltestelle des Koralmbahntunnels. Zwei Jugendliche wurden später entdeckt, flohen jedoch vor der Übergabe an die Polizei; der Koralmbahntunnel blieb von 19:20 bis 22:36 Uhr gesperrt und die Fahndung läuft.
Am Abend des 18.07.2026 ging bei der Polizei die Meldung ein, dass zwei bis drei Personen auf das Dach eines Intercity am Bahnhof Kühnsdorf gestiegen seien. Der Zug hielt im Koralmbahntunnel, der zwischen 19:20 und 22:36 in beiden Richtungen gesperrt war; zwei Personen flüchteten vor der Übergabe an die Polizei, weitere Ermittlungen laufen.
Am 18. Juli 2026 ging ein Notruf ein, wonach drei Personen am Bahnhof Kühnsdorf auf das Dach eines Intercity-Zuges der ÖBB gestiegen waren; der Zug hielt anschließend in der Nothaltestelle des Koralmtunnels. Der Tunnel war von 19:20 bis 22:36 in beide Fahrtrichtungen gesperrt; zwei Jugendliche wurden kurz angetroffen, flohen jedoch vor der geplanten Übergabe an die Polizei und weitere Erkundungsfahrten blieben ergebnislos.
Der Koralmtunnel war am Samstagabend für rund drei Stunden gesperrt, weil sich Personen im Gleisbereich aufhielten. Zahlreiche Fahrgäste mussten daraufhin stundenlange Verspätungen in Kauf nehmen.