Quelle: Klick Kärnten

Tigermücke: Bevölkerung soll mithelfen

In Kärnten wurden einzelne Tigermücken-Nachweise gemeldet, darunter in Grafenstein, Arnoldstein, Villach und Klagenfurt. Die Landessanitätsdirektion ruft dazu auf, Wasseransammlungen als Brutstätten zu beseitigen und verdächtige Funde über Mosquito Alert zu melden.

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Tigermücke: Bevölkerung soll mithelfen
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Zusammenfassung

  • Die Asiatische Tigermücke ist mittlerweile in allen österreichischen Bundesländern nachgewiesen, auch in Kärnten gibt es Einzelfunde.
  • Seit 2022 betreibt das Land Kärnten mit AGES und Fachleuten des kärnten.museums ein Monitoring an mehreren Standorten.
  • Tigermückeneier wurden bei Grafenstein, Arnoldstein und Villach gefunden; 2025 gab es erstmals einzelne Nachweise in Klagenfurt.
  • Die Landessanitätsdirektion ersucht, mögliche Brutstätten wie Wasser in Regentonnen, Blumentöpfen, Dachrinnen, Planen oder alten Reifen zu beseitigen.
  • Wasseransammlungen sollen mindestens wöchentlich vollständig entleert oder abgedeckt werden.
  • Verdächtige Funde können mit Foto und Standort über die App „Mosquito Alert“ gemeldet werden.

Einordnung

  • Die Tigermücke kann grundsätzlich Dengue-, Zika- und Chikungunya-Viren übertragen; Nachweise einer Übertragung dieser Erkrankungen in Kärnten liegen derzeit nicht vor.
  • Das Land plant rund um den World Mosquito Day am 20. August eine verstärkte Informationsoffensive.

Quellen

Version 0.6.12