Quelle: VK24

Polizei stellt Dienstzeiten neu auf: Mehr Planung, höhere Zulagen und Kritik

Die österreichische Polizei testet seit 1. September in fünf Bezirken ein neues Dienstzeitmodell mit längerer Planung, freiwilligem Überstundenpool und einheitlichen Regeln. Ab Jänner 2027 soll die Nacht- und Wochenendzulage steigen, während Personalvertreter weiter Kritik äußern.

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Polizei stellt Dienstzeiten neu auf: Mehr Planung, höhere Zulagen und Kritik
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Zusammenfassung

  • Das Innenministerium testet seit 1. September neue Dienstzeitmodelle in Bregenz, Linz, Leibnitz, Gänserndorf und Wien-Brigittenau.
  • Dienstpläne sollen länger im Voraus erstellt werden; vorgesehen ist auch eine App für Dienstmeldungen.
  • Überstunden sollen teilweise über einen freiwilligen Pool abgedeckt werden. Ungeplante 24-Stunden-Dienste sollen vermieden werden.
  • Die Wochenend- und Nachtdienstzulage soll ab Jänner 2027 von zwei auf vier Euro pro Stunde steigen.
  • Für den Test erhalten teilnehmende Polizisten insgesamt 600 Euro, Dienstplaner zusätzlich zwei Tage Zeitausgleich.
  • Ein neues Dienstzeitmanagement ist laut Innenminister Gerhard Karner ab 1. April 2027 geplant.

Einordnung

  • Das Innenministerium bezeichnet die Reform als zweijähriges Projekt mit Test- und Evaluierungsphasen.
  • Die Personalvertretung kritisiert mögliche finanzielle Nachteile sowie Auswirkungen auf Familienfreundlichkeit und Flexibilität. Auch aus Kärnten wurden Bedenken zu möglichen Einkommenseinbußen geäußert.

Quellen

Version 0.7.01