Quelle: Klick Kärnten

Wolf breitet sich aus: Alpenraum fordert Konsequenzen

Beim ersten Alpenländischen Wolfsgipfel in Kärnten forderten Vertreter aus Österreich, Slowenien und Italien ein grenzüberschreitendes Wolfsmanagement. Ein Aktionsplan sieht einheitliches Monitoring, gemeinsame Bestandsbewertungen sowie abgestimmte Management- und Entnahmestrategien vor.

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Wolf breitet sich aus: Alpenraum fordert Konsequenzen
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Zusammenfassung

  • Beim ersten Alpenländischen Wolfsgipfel im Schloss Mageregg in Kärnten kamen Vertreter aus Österreich, Slowenien und Italien zusammen.
  • Die Teilnehmer unterzeichneten einen Aktionsplan für ein grenzüberschreitendes Wolfsmanagement im Alpenraum.
  • Vorgesehen sind ein einheitliches Monitoring, eine gemeinsame Bewertung der Wolfspopulation sowie abgestimmte Management- und Entnahmestrategien.
  • Als Hintergrund werden zunehmende Konflikte mit Alm- und Weidewirtschaft sowie gerissene Nutztiere genannt.
  • Seit 2025 ist der Wolf laut Bericht im EU-Recht nicht mehr „streng geschützt“, sondern „geschützt“.

Einordnung

  • Die Gipfelteilnehmer vertreten die Ansicht, dass regionale Maßnahmen allein für den Schutz der Almwirtschaft nicht ausreichen.
  • Der Aktionsplan ist zunächst eine gemeinsame Absichtserklärung; konkrete Umsetzungsschritte werden im Bericht nicht genannt.

Quellen

Version 0.7.01