Ein Gutachter belastet einen Kärntner Arzt schwer im Zusammenhang mit dem Tod einer 14-Jährigen. Ein 68-Jähriger stand erneut wegen grob fahrlässiger Tötung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit vor Gericht; der Gutachter bezeichnete Infusionen mit Katzenkralle und ähnlichen Substanzen als keinesfalls zu empfehlen.
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Zusammenfassung
Ein Gutachter hat im Prozess um den Tod einer 14-Jährigen einen Kärntner Arzt schwer belastet.
Die Verwendung von Infusionen mit Katzenkralle und ähnlichen Mitteln wurde als nicht empfehlenswert bewertet.
Der Fall wirft Fragen zur Verantwortung von Heilern und Ärzten auf.
Die 14-Jährige war an Krebs erkrankt und starb unter umstrittenen Umständen.
Der Prozess hat in der Region Kärnten für großes Aufsehen gesorgt.
Es wird auch gegen alternative Heiler ermittelt, die möglicherweise in den Fall involviert sind.
Einordnung
Der Fall könnte zu einer verstärkten Diskussion über die Grenzen zwischen Schulmedizin und alternativen Heilmethoden führen.
Die rechtlichen Konsequenzen für den Arzt und die Heiler könnten weitreichende Auswirkungen auf die Praxis alternativer Medizin in Österreich haben.