Quelle: Kleine Zeitung

Freundin kassierte für angebliche Verleihung der Staatsbürgerschaft

Ein Afghane erstattete Anzeige, weil sein Staatsbürgerschaftsnachweis nicht eintraf. Die Ermittlungen in Kärnten ergaben, dass seine Freundin eine Bearbeitungsgebühr von über 1.000 Euro kassiert und gefälschte E‑Mails versendet hatte.
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Staatsbürgerschaftsnachweis kam nicht: Afghane erstattete Anzeige
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Zusammenfassung

  • Ein Afghane in Kärnten erstattete Anzeige gegen seine Freundin.
  • Die Freundin soll über 1.000 Euro für die angebliche Verleihung der Staatsbürgerschaft kassiert haben.
  • Die Polizei entdeckte, dass sie gefälschte E-Mails verschickte.
  • Der Staatsbürgerschaftsnachweis blieb aus.
  • Die Freundin gab an, den Mann nur aufmuntern zu wollen.
  • Der Vorfall wirft Fragen zur Integrität von Staatsbürgerschaftsverfahren auf.

Einordnung

  • Der Fall könnte das Vertrauen in die Behörden und deren Verfahren zur Staatsbürgerschaftsvergabe beeinträchtigen.
  • Er zeigt die Risiken von Betrug im Zusammenhang mit Einwanderung und Staatsbürgerschaft.

Quellen

LPD Kärnten

Verdacht des Betruges sowie Verdacht der Amtsanmaßung

Am 6. Juli 2026 erstattete ein 25-jähriger afghanischer Staatsbürger Anzeige, weil er mehr als 1.000 Euro für angebliche Bearbeitungskosten eines Staatsbürgerschaftsnachweises überwiesen, den Nachweis aber nicht erhalten habe. Ermittlungen ergaben, dass die Zahlung an seine 21-jährige Freundin ging, die sich per gefälschter E-Mail als Bedienstete des Landes Kärnten ausgab und eingeräumt hat, dem Mann die bevorstehende Verleihung nur vorgespielt zu haben.

Verdacht des Betruges sowie Verdacht der Amtsanmaßung
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