Kärnten baut Suchtprävention, Beratung und Behandlung weiter aus und setzt auf frühe Hilfe, Harm-Reduction-Angebote wie Spritzentausch und My Drug Check sowie das Projekt Feiern aber klar für sichere Feste. Die Betreuungszahlen stiegen von 4.730 (2024) auf 5.084 (2025), 1.856 Personen erhielten medikamentöse Erhaltungstherapie, und die Mittel steigen bis 2026 auf 7,3 Millionen Euro.
Suchterkrankungen nehmen zu, das Einstiegsalter sinkt und Drogen werden zunehmend gefährlicher. In Kärnten steigen gleichzeitig Angebot und Nachfrage nach Behandlung und Prävention.
Das Land Kärnten stockt das Budget für Suchthilfe und -prävention weiter auf; in den letzten acht Jahren stieg es von 2,9 auf 7,3 Millionen Euro. Die Mittel werden stärker in Maßnahmen investiert, die bereits bei Kindern und Jugendlichen ansetzen, da Expertinnen berichten, dass Neunjährige mit dem Rauchen beginnen.